Picking art prints for someone else can be tricky. We've made it easier by creati...
Designerin Mathilda Boalawong Nilsson bringt mit ihrer neuesten Werkserie ihre unverwechselbare Formensprache zu Wall of Art. Ihr Stil ist fließend und zugleich bewusst gesetzt und verleiht natürlichen Formen eine eigene, systematische Struktur. In unserem Gespräch im Wall of Art Apartment reflektiert Mathilda darüber, was ihre Kreativität entfacht, wie sie an Design herangeht und auf welche Weise sie sich vorstellt, dass ihre Arbeiten in den Wohnungen der Menschen Gestalt annehmen.
Fotos von Björn Eklund
Wie würden Sie Ihre Kunst in einem Wort beschreiben?
Organisch. Dieses Gefühl zieht sich durch alles, was ich mache.
Ihre Arbeiten scheinen Struktur und Verspieltheit zu verbinden und erzeugen Muster, die fließend und naturhaft wirken. Wie viel Ihres Prozesses ist geplant und wie viel lassen Sie sich entwickeln?
Grundsätzlich brauche ich Ordnung um mich herum, damit mein Kopf vollkommen frei und kreativ sein kann. Mein Stil ist recht strukturiert, aber innerhalb dieses Rahmens entsteht das Werk völlig intuitiv. Wenn ich den Stift aufs Papier setze, habe ich keine genaue Vorstellung vom Ergebnis. Ich lasse mein Gehirn meiner Hand folgen. In dieser Phase muss ich mir absolute Freiheit erlauben, damit überhaupt etwas entstehen kann.
Was löst meist die Idee für ein neues Werk aus, eine Farbe, ein Gefühl, frühere Skizzen?
Frühere Skizzen. Ich entdecke einen kleinen Keim von etwas, das funktionieren könnte, und das weckt den Wunsch, weiter daran zu arbeiten. Wenn ich anfange zu zeichnen, ist es wirklich wie ein Dominoeffekt.
Inwiefern beeinflusst oder kontrastiert Ihr Beruf Ihren künstlerischen Prozess?
Meine Arbeit als Grafikdesignerin steht in vielerlei Hinsicht im Kontrast zum Künstlerischen. Im Job arbeite ich immer auf Basis der Wünsche eines Kunden. In meiner künstlerischen Arbeit treffe ich alle Entscheidungen selbst, was sowohl wunderbar als auch manchmal schwierig ist.
Was befindet sich neben den offensichtlichen Werkzeugen immer in Ihrem Atelier oder Arbeitsraum?
Ein halbfertiges kreatives Projekt. Im Moment häkle ich an einer Tasche, die ich nach eineinhalb Jahren Pause gerade wieder hervorgeholt habe.
Wie stellen Sie sich vor, dass Ihre Werke sich in den Räumen entfalten, in denen sie gezeigt werden?
Entweder sehe ich sie in einem sehr großen Format in einem stilvollen, minimalistischen Zuhause, in dem das Werk ganz bewusst im Mittelpunkt steht. Oder als Teil einer großen, eklektischen Galeriewand.